And what if I'm a snowstorm burning
What if I'm a world unturning
What if I'm an ocean, far too shallow, much too deep...

(Emilie Autumn)
Freiheit und so?

Also eigentlich ist das alles total doof gerade... ich wollte mit Cyra zur Eisbahn, aber ausgerechnet heute regnet es, und nun räum ich stattdessen mein Zimmer auf, stopf Schokolade in mich rein und ärgere mich, dass ich nicht länger Ferien habe... Gleich muss ich noch meinen kleinen Bruder vom Kindergarten abholen und dann wieder meiner Maa im Laden helfen, und Gott, ich habe überhaupt keine Lust.
Ich will nur mal einen einzigen Tag richtig frei haben und von morgens bis abends tun können, wozu ich Lust habe... will nicht zum Mittagessen nach Hause kommen müssen, weil meine Oma was gemacht hat, oder mir selber was machen, wenn ich Hunger habe, will nicht jeden Tag meinen kleinen Bruder abholen müssen, will nicht ständig von meiner Maa angerufen werden, dass ich irgendwas für sie erledige. Warum schreibt sie Dinge wie "Küche ausfegen" und "dies und jenes einkaufen" nicht auf einen Zettel, legt ihn mir morgens hin, ich mach das und dann hab ich frei?

Aber jetzt werd' ich erst mein Zimmer aufräumen und braves Mädchen spielen, damit Maa am Wochenende gute Laune hat und ich sie überreden kann, dass sie mir den Platz in der Jugendherberge reserviert, wo ich im Sommer hinwill. Das ist Übernachtung und Frühstück für eine Woche, und ich kann tun und lassen, was ich will, kann Hay treffen und zu Gina und Anna fahren und was weiß ich nicht alles, und da sind Berge und ein Fluss und eine wunderschöne Ruine, kurz ein Ort, der ganz anders ist als hier. Ich seh' gar nicht ein, was ich meine ganze Kindheit bzw. Jugend hier in diesem Kaff verbringen soll. Es ist grauenhaft hier, und höchstens bei Nacht einigermaßen erträglich, wo ich unter irgendwelchen Vorwänden durch die Gegend streife und Abkürzungen durch Wald und Feld nehme, die man mir eigentlich verboten hat, weil es angeblich zu gefährlich ist. Alles ist zu gefährlich für mich, ich darf nicht alleine wegfahren, nicht verreisen, muss jedem genau Auskunft geben, wo ich hingehe und wie lange und wann ich wieder da bin, und ... ach, das ist einfach alles doof.

Naja, und bis zu den Sommerferien werde ich Musterkind sein. Angefangen damit, dass ich jetzt meinen Bruder abhole. Tschüss.

5.1.07 15:58


Jahrelang war ich nur Ahnung in dir
Jetzt suchst du mich
und hast Sehnsucht nach mir
Nun freu dich: Uns beide trennt
nur noch ein winziger Schritt
Wenn ich dich rufe,
hält dich nichts mehr zurück
Getrieben von Träumen
und hungrig nach Glück...

(Tanz der Vampire ~ Gott ist tot)

5.1.07 01:47


Mysteriöse Dinge

Es ist geradezu lächerlich, wie einfach und kompliziert zugleich myblog ist. Freilich; Layout, Schriftarten, Farben usw. - kein Thema. Aber als Madame Junie fertig ist, alles einzustellen und hochzuladen und vor allem anzuschauen, muss sie feststellen, dass der eigentliche Blog zu breit ist, d. h. von myblog so eingestellt wurde und sich nirgendwo ändern lässt. Daraufhin ändert Madame also noch einmal die breite des Inhalts-Feldes im Hintergrund und muss erkennen: Der Text geht über das Kopf-Bild. Grandios. Darum hat Madame das Textfeld nach unten verschoben und diesen lächerlichen Kringel ins Bild gebaut, damit dort nicht ein langweiliges, gähnend lilanes Loch herrscht.

Soviel zum Thema. Wichtigere Dinge: Ich geh' jetzt ins Bett bzw., um genau zu sein, Lesen - "Kabale und Liebe" vom werten Herrn Schiller. Abgesehen davon, dass ich es letztes Jahr aus reinem Spaß an der Freude gelesen ab, ödet es mich jetzt nur noch an. Aber Schule ist Schule - denn freilich konnte sich mein Siebgedächtnis die Einzelheiten nicht merken. Zu schade, dass ich mit dem "Parfum" schon fertig bin; es war das grandioseste Buch, das mir seit langem unter die Augen gekommen ist.

Gute Nacht und so weiter.

Junie

5.1.07 01:42


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